Immer mehr Schulen sehen sich mit rechtlichen Fragen konfrontiert, wenn es um eine verantwortliche Nutzung des Internets bzw. der neuen Medien im Unterricht geht. Datenschutz, Urheberrecht, Onlinerecht, Lizenzrecht, die juristische Absicherung der Schulhomepage oder IT-  Sicherheit sind Problemfelder geworden, die mit der integrativen Medienerziehung an Schulen erst entstanden sind. Schulleiter und Lehrer müssen sich intensiv mit dem Thema "Jugendmedienschutz" auseinandersetzen, damit sie nicht in juristische Konflikte geraten, wenn auch aus Unwissenheit. Die neuen Medien können nicht ohne eine entsprechende Aus- oder Fortbildung im Unterrichtsalltag eingesetzt werden. Hier sind die Medienbildungsträger und die Lehrerausbildung gefragt, Hilfe und Unterstützung zu gewährleisten. Das Portal Promedienschutz möchte allen interessierten Pädagogen einen umfassenden Überblick über das komplexe Informationsangebot zahlreicher bereits im Internet vertretener Institutionen verschaffen, kann aber keine Rechtsberatung leisten. Dennoch bieten viele Foren Rechtslinks und aufschlussreiche Grundsatzentscheidungen an. Trotz technischer Lösungen zur IT- Sicherheit, die einen Mißbrauch der neuen Medien zu verhindern versuchen, bleiben doch das Verantwortungsbewusstsein im Elternhaus und der einzelnen KollegInnen an der Schule im Umgang mit dem Internet der wichtigste Garant für eine sinnvolle und kritische integrative Medienerziehung.

Jugendmedienschutz und Elternarbeit

Fall des Monats auf: lehrer-online.de

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